Mittelständische Energietechnik als Schlüssel für Versorgungssicherheit und eine technologieoffene Energiewende
KIßLEGG. Wie innovative Energietechnik zur sicheren und bezahlbaren Energieversorgung beitragen kann, stand im Mittelpunkt eines Unternehmensbesuchs des direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Wolfgang Dahler bei der edel Energietechnik GmbH in Kißlegg-Zaisen-hofen. Im Gespräch mit Geschäftsführer Dr.-Ing. Ulrich Wörz informierte sich Dahler über die Entwicklung des Unternehmens, aktuelle technische Lösungen und die Herausforderungen, vor denen die mittelständische Wirtschaft angesichts der Transformation des Energiesystems steht.
edel Energietechnik entwickelt und produziert unter anderem Stromerzeuger, Netzersatz- und Notstromanlagen, Blockheizkraftwerke (BHKW) sowie hybride Energie- und Speichersysteme. Ein besonderer Schwerpunkt des Austauschs lag auf der intelligenten Kombination verschie-dener Technologien. Photovoltaikanlagen, Blockheizkraftwerke, Batteriespeicher und weitere Energiequellen können durch moderne Steuerungssysteme miteinander verknüpft und je nach Bedarf optimal eingesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich erneuerbare Energien mit flexibel einsetzbaren Energiequellen verbinden und gleichzeitig Versorgungssicherheit gewährleisten.
„Gerade solche innovativen Lösungen zeigen, welches Know-how in unseren mittelständi-schen Unternehmen steckt. Für eine erfolgreiche Energiewende brauchen wir praxistaugliche Technik, Versorgungssicherheit und vor allem Rahmenbedingungen, die Innovationen ermög-lichen“, betonte Dahler.,
Im Gespräch wurde auch das mittlerweile beschlossene Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) thematisiert. Wörz erklärte, dass die Branche das neue Gesetz grundsätzlich positiv bewertet. Besonders begrüßt werde, dass die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) darin wieder ausdrücklich berücksichtigt wird, auch wenn bei der konkreten Einordnung noch Klärungsbedarf bestehe.
Gerade im Gebäudebestand könnten kleinere KWK-Anlagen eine wichtige Rolle spielen – insbesondere dann, wenn sie technologieoffen mit Wärmepumpen, Photovoltaik, Batterie-speichern und weiteren erneuerbaren Energien kombiniert werden. Umso wichtiger sei es aus Sicht von Wörz, nun auch beim zweiten für die Branche entscheidenden Regelwerk, dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, zeitnah für Klarheit und verlässliche Rahmenbedingun-gen zu sorgen.
Der CDU-Politiker begrüßte den fachlichen Austausch und betonte die Bedeutung verlässli-cher Rahmenbedingungen: „Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit. Wenn wir wollen, dass Mittelständler investieren, Arbeitsplätze sichern und neue Technologien entwickeln, dürfen wir ihnen nicht durch unnötige regulatorische Unsicherheit Steine in den Weg legen. Gerade bei der Energieversorgung müssen wir technologieoffen denken und die Lösungen nutzen, die vor Ort funktionieren.“
Der Austausch über das GModG sei deshalb auch ein Beispiel dafür, wie wichtig der direkte Kontakt zwischen Politik und Wirtschaft sei. „Als direkt gewählter Abgeordneter ist es mir be-sonders wichtig, die Anliegen der Unternehmen aus meinem Wahlkreis nach Berlin mitzuneh-men. Gute Politik entsteht nicht allein am Schreibtisch, sondern im Gespräch mit den Men-schen, die von politischen Entscheidungen unmittelbar betroffen sind“, so Dahler.
Neben den technischen Entwicklungen ging es auch um die aktuellen wirtschaftlichen Rah-menbedingungen und die Herausforderungen für mittelständische Unternehmen. Als CDU-Bundestagsabgeordneter wolle Dahler insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit und Innovati-onskraft der Wirtschaft stärken.
„Deutschland braucht wieder mehr Vertrauen in seine Unternehmen und in die Kraft von Inno-vation und Unternehmertum. Unser Mittelstand ist ein wesentlicher Teil unseres wirtschaftli-chen Erfolgs. Deshalb müssen wir bürokratische Hürden abbauen, Investitionen erleichtern und für verlässliche politische Rahmenbedingungen sorgen“, erklärte Dahler.
Der Unternehmensbesuch machte zugleich deutlich, welches Potenzial in der Verbindung ver-schiedener Energietechnologien liegt. Intelligente hybride Systeme können dazu beitragen, erneuerbare Energien effizient zu nutzen und zugleich die notwendige Stabilität und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
„Ich nehme aus dem Besuch bei edel Energietechnik viele konkrete Eindrücke mit. Unterneh-men wie dieses zeigen eindrucksvoll, dass die Energiewende nicht nur eine politische Aufgabe ist, sondern vor allem durch Ingenieurskunst, Innovation und unternehmerischen Mut voran-gebracht wird“, resümierte Dahler.

Empfehlen Sie uns!