1,37 Mio. Euro Förderung für die Sanierung des Freibads Warthausen

23.09.2026

Grünes Licht aus dem Haushaltsausschuss des Bundestags: Wie die Biberacher Bundestagsabgeordneten Martin Gerster (SPD) und Wolfgang Dahler (CDU) mitteilen, kann sich Warthausen nach dem heutigen Beschluss des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag über 1.370.000 Euro für die Sanierung des Karl-Sauter-Freibades freuen. Damit unterstützt der Bund konkrete Pläne, um kommunale Schwimmbäder auf den neuesten Stand zu bringen.


Dazu Martin Gerster, der selbst Mitglied im Haushaltsausschuss ist: „Ich freue mich sehr, dass das Freibad Warthausen für eine Förderung ausgewählt werden konnte. In Gesprächen mit Verantwortlichen vor Ort und zuletzt bei einem Besuch vor drei Wochen konnte ich mich über die Bedeutung des Freibads für Warthausen als einziges Schwimmbad der Gemeinde und über das Sanierungsprojekt informieren. Dafür, dass Warthausen eine Förderung vom Bund erhält, habe ich mich sehr gerne im Haushaltsausschuss eingesetzt. Wie bereits bei früheren Projektaufrufen aus dem Bundesprogramm Sanierung kommunaler Sportstätten gab es auch beim Schwimmbadförderprogramm sehr viele Anträge. Entsprechend hoch waren die Konkurrenz und der Druck, auf diese Projektliste des Haushaltsausschusses zu kommen.“


„Es ist eine sehr gute Nachricht für Warthausen, dass wir nach der ersten Bewerbung im Programm der sogenannten „Sportmilliarde“ jetzt in der zweiten Runde, die nur für Schwimmbäder vorgesehen ist, zum Zuge kommen. Unser Einsatz hat sich gelohnt. Manchmal muss man am Ball bleiben, auch wenn es nicht im ersten Anlauf klappt“, sagte Wolfgang Dahler, der in seiner Fraktion für den Zuschlag geworben hatte.

Durch die heutige positive Entscheidung kann die Gemeinde Warthausen das gesamte mittlerweile 50 Jahre alte Freibad grundlegend sanieren, nachdem in den letzten Jahren nur die notwendigsten Maßnahmen ergriffen werden konnten, um den Schwimmbadbetrieb überhaupt aufrecht erhalten zu können. Zum geförderten Sanierungskonzept gehören eine Erneuerung der Wasserfilter, der Beckenwasserumwälzpumpen und eine neue Komplettauskleidung des Beckens. Auch kann das Kinderplanschbecken im Rahmen des Projekts erneuert werden.


Bundesweit besteht bei kommunalen Sporteinrichtungen ein hoher Investitionsstau. Deshalb hatte die Koalition von CDU/CSU und SPD eine sogenannte Sportmilliarde zur Sanierung kommunaler Sportstätten auf den Weg gebracht. Erstmals wurden im Rahmen dieses Bundesprogramms in diesem Jahr 250 Millionen ausschließlich für die Sanierung von kommunalen Schwimmbädern zur Verfügung gestellt.

„Meiner Fraktion und mir war es ein großes Anliegen, mit dem Investitions-Sondervermögen des Bundes, aus dem die Sportmilliarde finanziert wird, entscheidend dazu beizutragen, den Investitionsstau gerade auch im Bereich kommunaler Sportstätten aufzulösen. Wie groß der Bedarf ist, hat die extrem große Anzahl an Förderanträgen seit dem ersten Projektaufruf gezeigt. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir nun auch speziell für Schwimmbäder Mittel bereitstellen konnten. Denn Schwimmbäder sind für Jung und Alt wichtige Orte der Begegnung, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration. Sie stehen für Freizeitspaß und Erholung, für Gesundheitsprävention, Fitness und sportliche Betätigung und ermöglichen Schwimmunterricht an Schulen. Schwimmbäder in gutem Zustand sind unentbehrlich dafür, dass Kinder auch weiterhin Schwimmen lernen können“, betont Martin Gerster abschließend.


„Als Unionsfraktion ist es uns wichtig, dass die Sportmilliarde in der Breite wirkt und gerade auch die Menschen im ländlichen Raum profitieren. Zu oft haben es Städte und Ballungsräume leichter, Förderbedingungen zu erfüllen und die Kofinanzierung bereitzustellen. Auch auf dem Lande müssen Kinder und Erwachsene Sportangebote vorfinden. Hier machen wir sehr viel selbst im Ehrenamt. Bei den Sportstätten brauchen wir Unterstützung“, so Wolfgang Dahler.